Tipps zum Heizkosten sparen

Trotz des heißen Sommers sind mit dem Herbst auch die kalten Tage wieder da. Wenn Sie es gern behaglich warm haben, kommen Sie um das Heizungaufdrehen nicht herum. Doch leider ist heizen nicht umsonst. Zudem soll das Heizen mit fossilen Brennstoffen teurer werden. Allerdings lassen sich mit ein paar einfachen Tipps Verbrauch und Kosten senken.

Wer weiß, wo seine Energie verbraucht wird, hat Hinweise, wo er den Verbrauch reduzieren kann. Wissen Sie genau, wie viel Energie Sie verbrauchen, um Ihr Haus oder Ihre Wohnung im Winter warm zu halten? Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft CO2online bietet deshalb einen kostenlosen Heiz-Check (https://www.co2online.de/energie-sparen/heizenergie-sparen/heizkosten-sparen/) an. Mit diese können Sie Ihr Heizverhalten checken, ob Sie also sparsam heizen oder verschwenderisch. Mit dem Tool bekommen Sie angezeigt, wie viel Sie im Vergleich zu Ihren Nachbarn oder zu anderen in einem vergleichbaren Haus oder einer vergleichbaren Wohnung heizen. Zusätzlich erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihren Verbrauch senken können – falls er hoch ist –, ohne Ihren Komfort einschränken zu müssen.

Es kann durchaus sein, dass Sie einen höheren Energieverbrauch haben, als Sie haben müssten, weil Sie es eigentlich in Ihrem Zuhause gar nicht so warm haben möchten. Der Grund hierfür kann sein, dass Energie unnötigerweise verloren geht. Das geschieht zum Beispiel durch undichte Türen und Fenster oder weil die Heizkörper schon länger nicht mehr entlüftet wurden.

Bei einer nachträglichen Isolierung von Fenstern können – laut CO2online – bei einer Gasheizung rund 230 kg CO₂ eingespart werden. Mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen können Sie gegen den Energieverlust vorgehen.

Ebenso können Sie mit Elektronischen Thermostaten regeln, wann und vor allem auf wie viel Grad geheizt werden soll, denn Sie können Sie entsprechend Ihrer Wünsche und vor allem in jedem Zimmer einzeln programmieren. So können 455 kg CO₂ pro Jahr vermieden und bis zu 135 Euro pro Jahr gespart werden.

Auch die regelmäßige Entlüftung von Heizkörpern kann in einem Einfamilienhaus zu einer Ersparnis von 75 Euro pro Jahr führen, in einer Mietwohnung immerhin noch zu 35 Euro pro Jahr. Vergessen Sie aber nicht, den Wasserdruck zu prüfen und wenn nötig, wieder Wasser aufzufüllen.

170 Euro pro Jahr können Sie in einem Einfamilienhaus durch Stoßlüften statt gekippter Fenster sparen und Ihren CO₂-Ausstoß um bis zu einer halben Tonne jährlich senken. Denken Sie aber beim Stoßlüften daran, die Heizung abzustellen. Experten empfehlen im Winter drei bis vier Mal pro Tag fünf Minuten zu lüften.

Sind Ihnen die Heizkosten dennoch zu hoch, haben Sie als Eigentümer neben weiteren Maßnahmen auch die Möglichkeit, Ihren Brennstoff zu wechseln. Die richtige Reihenfolge ist hier: 1. Dämmung checken, 2. überprüfen, ob Sie Ihren Energieverbrauch durch andere Maßnahmen weiter senken können, 3. Prüfen, ob sich ein Brennstoffwechsel lohnt. Lassen Sie sich hierzu am besten von einem Fachmann – beispielsweise einem Energieberater von den Verbraucherzentralen – beraten.

Möchten Sie wissen, ob sich eine energetische Sanierung vor dem Verkauf lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © Lembergvector/Depositphotos.com

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